Welcher Festplattenhersteller?
Im Moment gibt es 5 große Festplattenhersteller die den Markt zum
größten Teil unter sich aufteilen. Wenn Sie in betracht
ziehen, sich eine neue Festplatte zu kaufen, dann sollten
Sie einen dieser 5 Anbieter wählen.
Die fünf Festplatten-Hersteller:
- Hitachi
- Maxtor
- Samsung
- Seagate
- Western Digital ( WD )
Welche Festplattengröße soll es sein?
Kaufen Sie nicht das neuste Modell welches gerade auf den
Markt gekommen ist und kaufen Sie nicht unbedingt die Größte
( von der Kapazität her ) Festplatte die Sie finden können.
Warum sollten Sie das jedoch
tun?
Neue Festplatten-Modelle sind in der Regel sehr teuer
und noch nicht so ausgereift. Außerdem sind keinerlei
Erfahrungen über dieses Modell erhältlich und man kann kaum
sagen, ob dieses neue Modell ein Testsieger oder eines der
schlechtesten Modelle ist.
Bei der Größe der Festplatte, sollten Sie ebenfalls
vorsichtig sein, denn viele User benötigen keine
250 GB
Festplatte und geben sehr viel Geld für diese gewaltige
Speichermenge aus.
Viele User installieren jedoch anfangs lediglich 6-7
Programme, womit eine 80 GB
HDD oder 120 GB HDD noch längste nicht
ausgelastet ist.
Sollten irgendwann noch Bilder , Videoclips oder ähnliche
"Speicherfresser" hinzukommen, können Sie sich dann
immer noch eine zusätzliche Festplatte kaufen, die bis dahin
mit Sicherheit schon viel billiger zu erwerben ist als
zum jetzigen Zeitpunkt. Diese 2. Festplatte können Sie dann
zusätzlich mit in Ihren Rechner einbauen lassen und haben
für weniger Geld mehr bekommen.
Welche Leistung sollte Ihre neue Festplatte haben?
Es richtet sich in 1. Linie nach dem Mainboard bzw. nach der
Schnittstelle, die in dem Rechner vorhanden sind in dem die
neue Festplatte gebaut werden soll. Außerdem sollten Sie
vorher festlegen, worauf Sie besonders Wert legen. Wollen
Sie zum Bespiel einen Rechner der absolut stabil laufen soll
oder benötigen Sie viel Power, da Sie überwiegend
Videobearbeitung betreiben wollen oder die neusten Games
spielen wollen.
Man kann jedoch allgemein gültige
Richtlinien geben.
Die Festplatte sollte eine
hohe Drehzahl haben - 5400 U/m mindestens besser 7200 U/m.
Im professionellen Bereich sind Festplatten mit 10.000U/m
das Maß aller Dinge. Sollten Sie sich jedoch nicht als
Power-User bezeichnen und keinen eigenen Server oder ähnliche
Powerrechner betreiben, brauchen Sie sich um diese
Festplatten keine Gedanken machen, da sie auch wesentlich
teuer sind als die "normalen" Festplatten.
Ab 7200U/m
sollten Sie mit einem extra Festplattenlüfter für eine gute
Kühlung der Festplatte sorgen, da bei hohen Drehzahlen die
Hitzeentwicklung enorm ansteigt und das frühzeitige Ende der
Festplatte bedeutet. Außerdem kann Ihnen in diesem Fall die
Garantie gestrichen werden und Sie bleiben auf einer
Festplatte sitzen die dem Hitzetod erlag.
Die Schnittstelle sollte der neue Standard S-ATA sein,
jedoch richtet sich dies nach dem Rechner.
Ältere Rechner haben in der Regel einen ATA Anschluss. In
diesem Fall können Sie keine S-ATA Festplatten betreiben, es
sei denn Sie greifen auf einen S-ATA Controller zurück.
Dieser S-ATA Controller wird in einen freien PCI-SLot
gesteckt und an diesem Controller können Sie dann ebenfalls
eine S-ATA Festplatte betreiben. Wie weiter oben schon
erwähnt gibt es da noch die Power-User für die lediglich
schnell drehende Festplatten mit SCSI Schnittstelle in Frage
kommen. Diese Festplatten zeichnen sich durch hohe Leistung
und hohe Zuverlässigkeit aus. Der entscheidende Nachteil,
liegt ganz klar im Preis, da die enormen Mehrkosten für den
normalen User kaum in Frage kommen und auch vollkommen
unnötig sind.
Bleibt zum Schluss noch der
so genannte Cache einer Festplatte.
Einfach gesagt handelt es sich beim Cache der Festplatte
um das "Gedächtnis" . Um So Größer der Cache ist um so
schneller kann die Festplatte auf die Daten zugreifen und
diese auch verarbeiten.
Im Moment gibt es Festplatten mit 2 MB Cache und
Festplatten mit 8 MB Cache.
Besonders bemerkbar macht sich
der größere Cache bei Videobearbeitung den so genannten
Capturen.
Sollten Sie überwiegend mit Schreibprogrammen arbeiten,
fällt der größere Cache weniger ins Gewicht, da im normalen
Fall das Programm lediglich im Arbeitsspeicher dem RAM
arbeitet.
Dennoch sind unserer Ansicht nach, die minimalen
Mehrkosten von 8 MB Festplatten allemal gerechtfertigt und
Sie sollten nicht an der falschen Stelle sparen.
Welcher Hersteller soll es sein?
Das ist ein
schwer zu beantwortende Frage.
Da die Geschichte der Festplatte schon sehr lang ist,
sind Festplatten von der Technik her sehr ausgereift und die
Hersteller zeigen kaum noch Schwächen. Abgesehen von
kleineren Produktions-Fehlern sind die Leistungsunterschiede
zwischen den vergleichbaren Modellen so minimal, daß man sie
in der Regel vernachlässigen kann.
Hitachi
Webseite: http://www.hitachigst.com
Das Hitachi Diagnosetool "Drive Fitness Test" gibt es
hier oder unter "support" >> "downloads"
Maxtor
Webseite: http://maxtor.com/de
Das Maxtor Diagnosetool "Powermax" gibt es
hier oder unter "Software-Downloads" >>
"PowerMax"
Samsung
Webseite - Festplatten:
http://www.samsung.com/Products/HardDiskDrive/index.htm
Diagnosetool "Shdiag" gibt es
hier oder unter "Utilities" >> "Shdiag"
Seagate
Webseite: http://www.seagate.com
Das Seagate Diagnosetool "SeaTools" gibt es
hier oder unter "support" >> "software"
Western Digital
Webseite: http://www.wdc.com/de
Das WD Diagnosetool "DLG Diagnostic" gibt es
hier oder unter "Support" >> "Downloadbibliothek"
>> "Diagnose-Hilfsprogramme"
Wir können
Ihnen nur Empfehlung aussprechen die sich auf die hier
aufgelisteten Punkt stützen. Wenn Sie sich einige dieser
Punkte zu eigen machen, werden Sie auch in einem Jahr noch,
mit Ihrer Entscheidung zum Kauf einer Festplatte zufrieden
sein.